China soll das Videoverbot für Homosexuelle überdenken

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Ein 30-jähriger Mann in Shanghai hat eine erfolgreiche rechtliche Herausforderung gegen Chinas Verbot von homosexuellenbezogenen Videoinhalten eingereicht. Das im Juli in Kraft getretene Verbot, Streaming-Dienste zu verbieten, sexuelle Belästigungen aufzudecken, die nach dem Gesetz und der Homosexualität des Landes als anormal gelten, wurde ebenfalls in die Liste aufgenommen. Um das Verbot zu hinterfragen, reichte der 30-jährige Fan Chunlin einen Fall beim Pekinger Mittleren Volksgericht Nr. 1 ein und bestand darauf, dass sie den Grund für das Verbot von Homosexuellen-Videos klären. Das Gericht erklärte sich bereit, den Fall zu überprüfen und sagte, dass sie laut den lokalen Medienberichten alles innerhalb eines halben Jahres erklären würden. Obwohl LGB-Beziehungen fast ein Jahrzehnt lang aus dem chinesischen Fernsehen verbannt wurden, waren die Videostreaming-Seiten bis zum Sommer 2017 völlig unabhängig. Insgesamt 84 Themen sind unter dem Urteil verboten, darunter „luxuriöser Lebensstil“ und „Aberglaube“. In der Folge wurden 291 Video-Streaming-Plattformen geschlossen und fast 10.000 Journalisten entlassen.

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