Die einzige LGBT-Gruppe in Litauen wurde verfolgt

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Die Litauische Schwule Liga (LGL), die einzige Nichtregierungsorganisation, die ausschließlich die Interessen der lokalen LGBT-Gemeinschaft vertritt, wurde von Antagonisten in Brand gesetzt. Die Vordertür und Türenrollläden des Büros der Organisation wurden von einem vorübergehenden Taxichauffeur angezündet. Die Mitglieder der Organisation glauben, dass es ein Hassverbrechenangriff auf die lokale LGBT-Gemeinschaft war. “Dieses Vorkommnis zeigt klar an, dass Hassverbrechen auf Grund der sexuellen Orientierung und Geschlechtsidentität ein wichtiges Problem in Litauen bleiben”, so der verantwortliche Direktor des LGL Wladimir Simonko. Er ist tief enttäuscht, dass es solche Ansichten noch im modernen europäischen Land wie Litauen gibt. Obwohl Homosexualität 1993 entkriminalisiert wurde, bleiben Zivilpartnerschaften und gleichgeschlechtliche Ehe illegal im Land und Homosexualität wird hoch sozial verurteilt. Gleichgeschlechtliche Adoption ist auch illegal. Eltern müssen verheiratet sein, um ein Kind zu adoptieren. Diskriminierung aufgrund der sexuellen Orientierung ist seit 2005 illegal.

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