Brasilien: neu gewählte trans Stadträterinnen erhielten Bedrohungen

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Brasilien ist ein weiteres Land, in dem transphobe Gewalt nicht nachlässt. Mehr als 150 Transgender wurden im Land 2019-2020 ermordet. Das Land mit dem rechtsextremen Präsidenten wurde zum tödlichsten Land für Transmenschen. Doch nach den Wahlen im November 2020 hofften die Menschen auf ein besseres Leben, denn rund 50 LGBT-Ratsmitglieder und 25 Transpolitiker wurden gewählt.Leider wurden drei Stadträterinnen in São Paulo Opfer von Transgender-Gewalt; Samara Sosthenes, Erika Hilton und Carolina Iara. Ein Mann mit Mundschutz kam zu Hiltons Büro, missbrauchte sie verbal und sprach sogar gewaltsame Drohungen aus. Aber die Stadträtin ist nicht überrascht.“Wir haben uns schon daran gewöhnt, weil es einen systematischen Versuch gibt, uns zu beseitigen“, sagte Hilton. Jemand hat am selben Tag Schüsse in der Nähe des Hauses der Carolina Iara abgegeben. Und drei Tage später wurden auch vor Sosthenes Haus Schüsse abgegeben. Frauen sind sicher, dass alle diese drei Vorfälle zusammenhängen. Die örtliche Polizei ermittelt derzeit.

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